BLAWAN

Sein Weg führte ihn von seinem Debütrelease auf Hessle Audio über Veröffentlichungen auf R&S Records, Clone und Hinge Finger, hin zu den Veröffentlichungen auf seinem eigenen Label Works, auf dem er zusammen mit Surgeon das gemeinsame Projekt Trade pushte. Für Aufhorchen sorgte auch sein aktuelles Hardware-only Projekt mit R&S Produzent Pariah namens Karenn. Aus einem post-dubstep Background kommend, entwickelte sich Blawans Sound zu rauem, industrial anmutendem, rhythmischen Techno, den man sinnbildlich für den aktuellen UK Techno sehen kann. Was ihn auszeichnet ist der Einsatz von Percussions. Seine ‘Hits’ wie “Why They Hide Their Bodies Under My Garage” aus seiner 2012 erschienenen “His He She & She EP” haben dazu beigetragen, dass er als einer der prägenden englischen Produzenten der letzten Jahre wahrgenommen wird.

soundcloud.com/blawan

DIE VÖGEL

Richtig mit den Ohren schlackern können alle gefiederten Freunde, wenn die beiden Vogelkundler aus der Pampa das Nest anzünden. Die passionierten Ornithologen, deren Rufname daher einfach DIE VÖGEL lautet, transformieren ihre neusten Forschungsergebnisse in organische Klangwelten und treffen damit den Nerv der aktuellen Birdszene. Für wilden Flügelschlag sorgt im Allgemeinen das Stück „The Chicken“, das den Blick auf Hühner vielerorts veränderte. Sicher wird auch die „Blaue Moschee“ wieder ihren Tuba-Tuba-Zauber versprühen und damit auch den letzten Bar(t)geier von der Tränke locken. 

SCUBA

“Since 2003, Paul Rose – better known to the world as techno maverick Scuba – and his Hotflush imprint have shaped the direction of the electronic scene’s bass-heavy landscape more than most. Starting with the underground garage sound that became dubstep, and gradually teasing its dark, bass-heavy sonics through abstract electronica, jacking house and cavernous techno, they are the underground tastemakers behind era-defining club smashes like Joy Orbison’s ‘Hyph Myngo’ and 2013’s ‘Untitled’, the ubiquitous piano house banger by Paul Woolford. They also launched the careers of innovators as diverse as Mount Kimbie, George FitzGerald, and Sepalcure. As a DJ and producer, meanwhile, Rose’s personal achievements have seen him ascend to rank among the UK’s electronic luminaries. He has released three artist albums, spun a mix for the esteemed DJ Kicks series, run a night at Berghain, and won a DJ Mag Best Live Act award in 2013.www.scubaofficial.com

PEVERELIST

Wir fühlen uns etwas in die Tage gekommen, gleichzeitig aber weiterhin derbe fresh. Selbige Attribute passen auch zu unserem geladenen Gast. Peverelist aka PEV, ist die Seele der elektronischen Musikszene in Bristol. Ob als Betreiber des Rooted Records Stores, der die ganze Stadt mit Sound versorgt, oder als Ziehvater des Punchdrunk Labels, das vornehmlich neue Produktionen aus Bristol verbreitet, Peverelist hat seine Finger im Spiel. Und das schon seit den 90er Jahren. Dieser Tage bildet er gemeinsam mit den Kollegen Asusu und Kowton das Techno Projekt Livity Sound, entstanden aus dem gleichnamigen Label. Wir freuen uns schon sehr auf diese neuerlichen Einflüsse und auf alles, was Pev aus zwei Jahrzehnten Erfahrungsschatz für uns zu Tage fördern wird! 

soundcloud.com/peverelist

NATHAN FAKE

Nathan Fake, (…) yes, that is his real name, hails from that most unlikely hotbed of new musical talent, the deepest, darkest farmer country of Norfolk, UK. Two years ago Nathan, headed for the bright lights and big city of Reading(!), and since then has never looked back. Nathan exploded onto the scene last year with the mighty ‘Outhouse’ on James Holden’s Border Community label, one of the most astounding debut singles in a long time which has surely now earned classic status, still receiving regular club and radio plays one year down the line. His rocktronica follow up “The Sky was Pink” (graced with a remix by Nathan’s main fan 1#, James Holden) looks as though it may even better the incredibly high standards set by his debut, now set for not one but two rereleases, one through France’s Cyber, another in the US through none other than Francois K’s Wave label.” – RA 

 

SHED

Der auch aus Berlin stammende Technovisionär, der sich aber selbst gerade als das Gegenteil dessen sieht. Für ihn ist seine Arbeit eher eine Retrospektive auf die goldenen Zeiten des Techno. Neue, coole Sachen, die den Produktionen der 90er das Wasser reichen könnten, gäbe es kaum noch. Dazu können wir nur sagen, keiner recycelt so genial wie SHED.

Bei dem Gedanken an seinen bahnbrechenden, realen, von Geräuschen lebenden, düsteren Sound kann man sich fast bildlich vorstellen wie die Bunkermauern eine ideale Kulisse für sein Liveset bieten. Mit seinem, auf den ersten Blick recht simplen Setup bestehend aus Abelton, einem Controller und einer Drummaschine scheut er, wie er selber sagt das chaotische nicht, um sein Arrangement lebendig, impulsiv zu halten.

MODESELEKTOR

Das Berliner Duo, das Anfang der 90er entstand, die Welle und den Nährboden des Mauerfalls mitnahm und seither nicht nur die dortige musikalische Entwicklung maßgeblich mit definiert. Ihr musikalisches Schaffen hat den Herrschaften der Musikpresse und Genrepropheten seither Kopfzerbrechen bereitet und sie erfinderisch werden lassen. Die beiden Affen aus der Hauptstadt halten nicht viel von Genregrenzen und Schubladen. “Happy metal, hard rap, country-ambient, Russian crunk” – So umreißen sie ihre Musik selber. Ihr reduzierter, aufgeräumter, mitreißender Sound macht vor allem auch ihre Liveauftritte zu einem besonderen Erlebnis.

Bevor die beiden ihre eigenen Lables Monkeytown Records und 50Weapons etablierten und damit eine Plattform für Genre definierende Releases boten, starteten sie ihre Karriere auf Ellen Aliens Label BPitch Control, worauf sie auch ihre ersten beiden Alben raus brachten. 

JACKMATE

Auch bekannt unter dem Namen Soulphiction. Man sagt ihm nachsagt, dass er wie kein anderer das musikalische Erbe Chicagos in diesem Lande zu pflegen weiß. Dabei hat der Stuttgarter Deep House Gott seine Wurzel vielmehr HipHop. Dies ließ er in seinem Soulphiction Projekt wieder aufleben, indem er etwas Jazz und HipHop in die straighte Suppe mischt und so spannende Werke auch ab vom Clubkontext schuf. Seine musikalische Karriere begann ebenfalls Anfang der 90er. Es sollten Releases auf den Labels Perlon, Pampa, Playhouse, Freude am Tanzen folgen, und auch auf seinem eigene Imprint ‚Philpot’, das inzwischen sagenhafte 67 Releases auf dem Buckel hat.  

LEGOWELT

Sein erstes Album erschien bereits im Jahr 1996 und darauf folgten noch dutzende. Er produzierte unter mehr als 20 verschiedenen Namen, was seinen musikalischen Output grenzenlos erscheinen lässt. Die Rede ist von LEGOWELT, Wegbereiter und Legende elektronischer Musikkultur. Er selbst bezeichnete seine Produktionen einmal als “a hybrid form of slam jack combined with deep chicago house, romantic ghetto technofunk and EuroHorror Soundtrack.“. Wir sind sicher nicht die einzigen Bewunderer seiner musikalischen Kreativität.

www.legowelt.com

IKONIKA

Im November 2012 hatten wir das Vergnügen eine der Ikonen aktueller, britischer Clubmusik ins Turmzimmer zu bringen. Sie  ist eine herrausragende Produzentin, die mit ihrem Stil in den letzten Jahren die Londoner Bass-Szene stark beeinflusste. Nach ihrem Debut auf Hyperdub 2008 und weiteren Releases auf Planet Mu veröffentlich sie 2010 ihre zum ‚Album des Jahres’ geadelte LP „Contact, Love, Want, Have“.  Als erster Release auf ihrem eigenen Lable ‚Humm+Buzz’ erschien 2012 ihre aktuelle EP ‚I Make Lists’.  Bewundert werden auch ihre Fähigkeiten als DJ. Wer ihr letztes Set im Pudel erinnert, hat sicherlich ihre unvergessliche, musikalische Reise von klassischen House- und Technotunes über RnB Banger hin zu unbekannten Undergroundstücken in den Ohren.

soundcloud.com/ikonika

REDSHAPE

Der Berliner spielt und produziert seit 2006 unter dem Schutz der roten Maske. Im selben Jahr veröffentlicht er  auch seine erste EP auf Delsin, welches in der Folgezeit zu seinem Stammlabel wird. Sein eigenes Imprint „Present“ ist ein Ableger Delsins, kein Wunder also, dass Redshapes erstes Album ” The Dance Paradox” im Jahr 2009  auch auf Delsin/Present erscheint. Jüngst veröffentlichte er auf Martyns „3024“  und dem niederländische Label DEKMANTEL. 

Auf der eatthebeat werden wir Redshape live zuhören bekommen, für ihn „..einfach das ehrlichste Ding auf der Welt“ . Wir werden uns auf die denkbar ehrlichste Weise bei ihm bedanken: Durch kollektiven Rave.

soundcloud.com/redshape

COSMIN TRG

Der in früheren Zeiten nur als „TRG“ bekannte Wahl-Berliner hat seine musikalischen Wurzeln im Breakbeat/Dubstep. Seine erste Veröffentlichung „Put You Down“,  war gleichzeitig auch die erste Veröffentlichung des bekannten britischen Labels „Hessle Audio“, auf dem nach ihm Künstler wie James Blake, Untold oder Objekt veröffentlichen sollten. In der Folgezeit arbeitet er unter anderem mit Benga und Joker zusammen, bevor er im Jahr 2010 beginnt seinen musikalischen Schwerpunkt zu verlagern. Als Cosmin TRG macht er plötzlich durch House und Techno von sich reden und veröffentlicht mehrere EPs auf dem legendären Label Rush Hour. Im Jahr 2011 folgt sein Debutalbum „Simulat“ auf Modeselektors „50 Weapons“. Auch seine neuste EP „Vertigo/Summer“ erschien auf dem Modeselektor Imprint. 

cosmintrg.com

 

OBJEKT

Es sollte vermieden werden, das Objekt der Begierde unserer Eat The Beat Veranstaltung im Juni in eine gängige Redewendung zuverwursteln. Doch ist die Idee einmal im Sinn ist der Weg auf das Papier nicht mehr weit. Und so ist es bereits passiert. Aufmerksame LeserInnen können sich denken, dass es sich bei unserem nächsten Gast um TJ Hertz handelt, den geheimnisvollen Briten mit Wohnsitz in Berlin, der unter dem Pseudonym Objekt erst im vergangenen Jahr zwei EPs auf dem gleichnamigen Label rausbrachte. Die öffentliche Resonanz war groß und geprägt von Verwunderung über die Vielseitigkeit und Detailliebe in Hertz ersten Veröffentlichungen. So scheint er in seinen Tunes Armeen aus Bass gegen Synthieroboter in den Kampf zu schicken, nur um die Intensität des Aufeinandertreffens zu dokumentieren. Oder er schickt sie zusammen los und sie verschlingen auf dem Weg Vocals und Melodien, so dass alles nur in Bruchstücken zurückbleibt. Seine dritte Veröffentlichung machte Objekt dann nicht mehr in Eigenregie. Er vertraute sich dem englischen Label Hessle Audio an und auch diese EP wurde ein Erfolg.

soundcloud.com/keinobjekt

 

DARLING FARAH

Geboren in Detorit, entsteht im Kopf schnell eine passende Geschichte dazu, wie der junge Kamau seinen Weg zum Techno gefunden hat. In diesem Fall würde Mensch sich aber irren, denn Darling Farah’s Bezug zu elektronischer Musik kommt nicht aus der Technowiege, sondern aus dem Wüstenstaat Abu Dhabi. Hier lebte er einige Jahre gemeinsam mit seiner Mutter. Ohne den  Einfluss einer lokalen Subkultur für elektronische Musik, fing Kamau an zu produzieren, weshalb sein Output vielleicht auch so einzigartig klingt. Das Londoner Label Civil Music hat als erstes die Qualität in seinen Produktionen erkannt und ihn für eine EP-Veröffentlichung begeistern können. Heute lebt der erst 20-jährige  in London und kommt von dort aus direkt zu uns ins Uebel & Gefährlich.

soundcloud.com/darlingfarah

 

KAHN

Punchdrunk ist das Label von Tom Ford aka Peverelist, einem wichtigen Förderer der Bass-Szene in Bristol. Auf seinem Label veröffentlichte Kahn bereits drei EPs. Sein Sound ist sehr markant. Düster, hypnotisch, durchzogen von schwerfälligen Bässen und Synthiewellen. Belebend wirken immer wieder Vocals, mal in weiblicher Form wie auf seiner ersten EP „ Like We Used To“, mal verzerrt und mechanisch wie es auf der neuesten EP „illy“ zu hören ist, einer Hymne deren Synthiehook einen packt und schüttelt bis Mensch die Arme in die Luft reißt um den Klangwellen zu huldigen.

Anfang Februar quetscht Kahn die geballte Bass-Passion einer englischen Kleinstadt in seinen Koffer um sie im Hamburger Turmzimmer vor uns allen zu entladen; ausnahmsweise werden wir esoterisch und öffnen uns dafür, hoffentlich gemeinsam mit euch.

soundcloud.com/kahn/

 

MARTYN

Orientieren wir uns an seinem Debutalbum „Great Lengths“, ein meisterhaft verdichtetes Potpourri aus Dubstep, House und Techno, darf Mensch in nervöse Vorfreude verfallen. Martyn selbst sagt zu dem Titel seines neuen Albums: „Ghost People, is (…) a reference to passionless DJs and producers (…) that focus only on the in-the-now grooves or keeping in line with trends.”
Das Herrn Martyn diese Attitüde nicht gefällt freut uns und bedeutet im Umkehrschluss, dass wir auf der Eat The Beat ein leidenschaftliches Live-Set von ihm erwarten dürfen, in Performance und Inhalt gleichermaßen.

www.3024world.com/

www.facebook.com/3024world

 

 

BOK BOK

Gemeinsam mit seinem Partner L-Vis 1990 hat Bok Bok das Londoner Label Nightslugs gegündet. Seine eigenen Produktionen sind verschrobene Dancefloorraketen, noch dazu ist er  ein hervorragender DJ, der gerne auch über die musikalischen Mauern Londons hinaus horcht.

www.nightslugs.net/bokbok

soundcloud.com/bokbok

 

 

JAM CITY

- ist Einer der jüngsten Akteure der Night Slugs, aber wie das in der letzten Zeit mit den jungen Produzenten so ist, machen die besonders von sich reden.

Schon 2010 brachte er mit dem Refix des alten Funktunes „Ecstacy“ eine Hymne in die Clubs der UK-Funk und Garage Szene. Seine erste EP „Magic Drops“ widmete sich dann weniger der House Music und dafür mehr Garage und Dubstep. Die neuste EP „Waterworks“ hat durchaus wieder House Einfluss, weiß aber auch mit düsteren Grimesynths und Beats zu glänzen. Eben diese Kombination aus bekannten Sounds mit dem Bass-Einfluss der Insel lässt uns in Hamburg aufhorchen.

www.myspace.com/jamcitytrax

 

XXXY

Schaut man sich die Soundcloud-Seite von Xxxy (gesprochen triple-x.y) aus Manchester einmal an, stellt man fest, dass sich in den letzten Monaten im musikalischen Werdegang dieses Künstlers einiges getan haben muss.

Erstmals aufgefallen durch einen Beitrag auf der Fabric Elevator Music Compilation an der Seite von Untold und Mosca, bahnt er sich zielstrebig seinen Weg und scheint sich mit jeder neuen Produktion in Quantensprüngen zu steigern. Kein Wunder also, dass die Qualität seiner Arbeit auch anderen nicht verborgen bleibt. Ende Januar diesen Jahres, steuerte Xxxy seinen Teil zu Doc Daneeka’s neu eröffnetem Label „Ten Thousand Yen Records“ bei. Seine beiden enorm gefeierten Tunes „You Always Start It“ und „Ordinary Things“ komplettierten die Veröffentlichung einer Serie aus Fünf Singles, auf der außerdem noch die Werke von Venom & Damage, C.R.S.T und Julio Bashmore zu finden sind. (04/11)

soundcloud.com/xxxy

www.facebook.com/triplexy

 

 

FANTASTIC MR FOX

Der aus Wolverhampton stammende Künstler, der zum Bedauern seines persönlichen „Google Rankings“ den gleichen Namen wählte wie der später erscheinende, gleichnamige Film, ist eine der am hellsten leuchtenden Sonnen am Firmament des UK BASS Himmels. Für viel Aufsehen sorgte seine EP „Sketches“  auf Black Acre, und seine Zusammenarbeit mit Pariah, einem Zugpferd des belgischen R&S Labels, das durch den Vertrag mit James Blake zu neuem Glanz erstrahlte. Letzterer musste sogar für einen Vergleich des  „Fact Magazine“ herhalten, das den Stellenwert des aufstrebenden Fantastic Mr. Fox unterstreicht:“ You know the way people are talking about James Blake and Mount Kimbie right now? That’ll probably be this guy next year.“ Als wäre das nicht schon ein ausreichendes Indiz für die Qualität dieses jungen Künstlers, reicht eine der erfolgreichsten Bands des vergangenen Jahres ein weiteres nach. Für  THE XX spielte Fantastic Mr. Fox als Support auf ihrer US Tour und arbeitete mit Jamie XX an einigen Produktionen. (04/11)

soundcloud.com/fantasticmrfox

 

MIDLAND

Vor etwa einem Jahr brachte Midland die EP „Your Words Matter“ zusammen mit Ramadanman heraus, und ebnete so den raschen  Aufstieg seiner musikalischen Karriere. Eine hochgelobte EP für Phonica Records sowie Remixe für Caribou und Lone folgten. Im März wird Midland seine erste EP auf dem Londoner Label „More Music“ veröffentlichen und sich damit weiter in die Herzen vieler Musikliebhaber produzieren, sicherlich auch über die Grenzen des englischen Königsreiches hinaus.  (04/11)

soundcloud.com/midland

www.facebook.com/midlanduk

 

 

FURESSHU

Furesshu ist ein Freund aus Brighton, der in der letzten Zeit musikalisch viel von sich reden macht. Seine neue EP „Lucid“ veröffentlichte er vor kurzem auf dem in Bristol beheimateten Label „Project Squared“. Trotz seinem Bezug zu Bristol geht  Furesshu musikalisch andere Wege als viele der englischen Produzenten, die vor allem mit Bass Music von sich reden machen. Seine Produktionen sind geschaffen für frühe Morgenstunden in dunklen Clubs – kompromissloser Techno zum stampfen – auch Ben Klock und Marcel Dettmann wissen das und lassen Furesshu in ihre Plattenkoffer wandern.(03/11)

soundcloud.com/furesshu

www.facebook.com/furesshu

 

 

MOSCA

Mosca heißt auf Spanisch so viel wie Fliege und diese ist ja bekanntlich ein Scheiße fressendes Insekt. Die Vorstellung, sich von Anderen, vor allem musikalisch zu ernähren, liegt nahe für Tom Reid, den 23 Jährigen, nordenglischen Dubstep Produzenten der Originalität in der Musik für nicht mehr existent hält.

Vehement widersprechen muss ihm jeder, der Moscas eigene Veröffentlichungen kennt. Tracks wie „Nike“ oder „Gold Bricks“ sind einzigartig und gut gleichermaßen. Aber auch das Remixen versteht Mosca exzellent. So hat er bereits Stücken von Four Tet oder Foals seinen eigenen Stempel aufdrücken dürfen. (10/10)

soundcloud.com/deejaymosca

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SUBEENA

Mit Subeena können wir uns auf eine weibliche Koryphäe auf dem Gebiet der Verbreitung elektronischer Tanzmusik freuen, die abermals aus der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs eingeflogen kommt.
Subeena wirbelt die deutlich von männlichen Akteuren dominierte Szene mit ihrem Mix aus House, Techno und Dubstep auf, was dazu führt, dass unter anderem Künstler wie Autechre, Marcel Dettman oder Kode 9 ihren
Fokus auf sie richteten . Immer mehr zur Geltung kommt auch Subeenas charismatische Stimme die sie fabelhaft einsetzt um ihre Produktionen zu unterstreichen. Heraus kommt ein ganz neuer Subeena Sound, schön und gewaltig zu gleich, der im Dezember Mensch und Mauerwerk im Uebel erzittern lassen wird. (12/10)

soundcloud.com/subeena


HACKMAN

 

Der aus Leeds in Nordengland stammende Produzent und DJ bringt wieder ein Stück mehr der UK Bass Music nach Hamburg und mischt dabei House, Garage , Funk und Dubstep zu seinem eigenen Sound. Nach zahlreichen EP Veröffentlichungen auf Well Rounded und Pattern Records( PTN) pfeifen die englischen Spatzen von den Dächern, dass im Sommer des neu angebrochenen Jahres auch sein erstes Album erscheint. (12/10)

soundcloud.com/hackman